08.10. - 11.10.2026 - AIRFIELD MAHLWINKEL

OP Tschernobyl Militär

Militär

Das Militär ist die eiserne Hand der Regierung in der Zone.

Wenn du dich ihnen anschließt, stehst du für Ordnung, Kontrolle und kompromisslose Durchsetzung. Dein Auftrag ist klar: Eindämmen, sichern und eliminieren – ohne Fragen zu stellen.

Kontrolle um jeden Preis – Werde Teil des Militärs

Das Militär agiert im direkten Auftrag der Regierung und verfolgt ein klares Ziel: Die Zone unter Kontrolle bringen und jeden unbefugten Zugriff verhindern. Für dich bedeutet das, eine der mächtigsten und zugleich gefürchtetsten Kräfte innerhalb der Zone zu repräsentieren.

Du bist Teil einer gut ausgerüsteten, strukturierten Einheit. Im Gegensatz zu Stalkern oder Banditen verlässt du dich nicht auf Improvisation, sondern auf klare Befehle, militärische Disziplin und überlegene Ausrüstung. Moderne Waffen, taktische Ausrüstung und koordinierte Einsätze machen dich im offenen Gefecht zu einem ernstzunehmenden Gegner.

Deine Aufgabe ist eindeutig: Du hältst die Blockade aufrecht. Niemand soll unkontrolliert in die Zone eindringen – und noch wichtiger, nichts soll sie verlassen. Artefakte, Proben und jegliche Anomalien unterliegen der vollständigen Kontrolle des Militärs. Jeder, der versucht, diese Regeln zu brechen, wird zur Bedrohung.

Du patrouillierst mit deiner Einheit durch die Zone, sicherst strategisch wichtige Punkte und kontrollierst Übergänge. Begegnungen mit anderen Fraktionen verlaufen selten friedlich. Für dich sind Stalker, Banditen und viele andere nichts weiter als Eindringlinge – und entsprechend behandelst du sie auch. Zögern kann dich oder deine Kameraden das Leben kosten.

Doch hinter der Fassade aus Disziplin und Ordnung zeigt sich auch eine andere Realität. Die Zone ist weit entfernt von jeglicher echter Kontrolle. Lange Einsatzzeiten, fehlende Aufsicht und das Gefühl, von der Regierung abgeschoben worden zu sein, hinterlassen Spuren. Korruption ist keine Seltenheit – Deals im Verborgenen, geschmuggelte Artefakte und persönliche Vorteile gehören für manche zum Alltag.

Vielleicht bist du hier, um deinen Dienst zu erfüllen. Vielleicht suchst du Macht, Einfluss oder einfach deinen eigenen Vorteil innerhalb der Strukturen. In der Zone verschwimmen die Grenzen zwischen Pflicht und Eigeninteresse schneller, als dir lieb ist.

Trotz massiver Präsenz gelingt es dem Militär nie vollständig, die Zone abzuriegeln. Zu viele Schlupflöcher, zu viele korrupte Soldaten und zu viele Kräfte, die im Hintergrund wirken. Genau das macht deinen Auftrag umso wichtiger – und gefährlicher.

Wenn du diesen Weg gehst, dann weißt du:
Du bist nicht nur ein Soldat – du bist die Kontrolle in einer Welt, die sich nicht kontrollieren lassen will.

Prolog

„Kommandant! Kommandant!“

Feldmarschall Wasily salutiert knapp und schlägt die Hacken zusammen. „Eine Antonov hat eine Versorgungskiste mit Vorräten und Munition über der Zone abgeworfen!“

Kommandant Michail Kulik zieht eine Augenbraue hoch. Seit Monaten war dies die erste Lieferung der Regierung, seit eine Sperrzone um Tschernobyl eingerichtet wurde.

Vor drei Jahren verweigerte Kommandant Michail Kulik einen Angriff auf eine zivile Siedlung auf direkten Befehl von General Romanov. Mit den Worten: „Ich sorge dafür, dass sich niemand mehr an dich erinnert!“ wurde der ambitionierte Befehlshaber nach Tschernobyl strafversetzt. Der Auftrag lautete seitdem, das Gebiet um Tschernobyl abzusichern und jeden Eindringling zu exekutieren. Anfangs verirrten sich vereinzelte Glücksritter auf der Suche nach dem schnellen Geld, doch in den letzten Wochen häuften sich die Kontakte.

„Kapitan, enthält die Lieferung neue Befehle vom Oberbefehlshaber?"

Wasily zieht einen Umschlag aus der Brusttasche und übergibt ihn Kommandant Michail Kulik.

Die Mine des Kommandanten verfinstert sich Zeile für Zeile… „…niemand darf Tschernobyl betreten, oder verlassen… sichern Sie die Zone um jeden Preis… Ihre Dienstzeit wird für weitere fünf Jahre verlängert… versuchen Sie weder Tschernobyl zu verlassen, noch uns zu kontaktieren… weitere Befehle folgen… gezeichnet: General Romanov“

„Wasily, bereiten Sie die Kompanie vor. Es liegt viel Arbeit vor uns“. Michail Kulik zieht eine Skizze aus der Schublade hervor und betrachtet die abgebildete experimentelle Waffe. „Hier in Tschernobyl, mein Freund, hat sich in der Vergangenheit viel mehr abgespielt, als sie denken. Auslöser des Reaktorunglückes war tatsächlich ein verunglücktes Waffenexperiment. Eine neue Technologie ist in Vergessenheit geraten, aber sie existiert hier irgendwo in Tschernobyl. Und wir werden sie finden!!!“

Militär

Dresscode

Die Ausrüstung der Militärs ist ganz klar taktisch orientiert. Außer dem Tarnmuster der Uniform gibt es keine Regelungen.

  • Farbschema: Uniform in Multicam
  • Plattenträger in Multicam oder Tan / Coyote / Tan / Khaki / Oliv / Coyote Brown
  • Andere Tarnmuster sind NICHT zugelassen!

Andere Varianten von Multicam sind ebenfalls nicht zugelassen. Darunter fallen bspw. Multicam ARID, TROPIC, ALPINE, BLACK

Ebenfalls nicht zugelassen ist das Tragen von roten Baretts. Diese sind ausschließlich den Funktionären des Militärs vorbehalten.

Anmerkung: Es gibt einige Tarnmuster, welche von der Erscheinung her Multicam sehr ähneln. Darunter fällt bspw. das britische „Multi-Terrain Pattern (MTP)“. Diese optisch ähnlichen Tarnmuster sind zugelassen! Solltet ihr euch unsicher sein, dann zögert nicht uns zu kontaktieren um eine genaue Auskunft zu erhalten.

Bewaffnung

Beim Militär werden Ostblockwaffen bevorzugt.

Zugstruktur des Militärs

Spieler des Militärs werden während des Events in verschiedene Züge eingeteilt und erhalten ihre Aufträge gesammelt durch ihre jeweiligen Anführer.

Bereits beim Ticketkauf kannst du eine Vorauswahl treffen, welcher Einheit du bevorzugt zugeteilt werden möchtest. Das erleichtert uns die Planung im Vorfeld.

Die endgültige Einteilung erfolgt jedoch erst direkt vor Ort beim Event. Ein Wechsel ist dort, je nach Situation, weiterhin möglich.

Allgemeine Züge (Alpha - Hotel)

Die Zone ist kein Ort für Zivilisten. Sie ist ein abgeriegeltes Gebiet voller Anomalien und Gesetzlosigkeit. Als Teil des Militärs sind die Züge die offizielle Exekutivkraft innerhalb des Sperrgebietes der Zone. Die Aufgabe ist klar: Kontrolle, Ordnung und Sicherheit um jeden Preis.

Das Militär operiert in strukturierten Zügen mit klaren Befehlswegen und taktischer Koordination. Disziplin und Zusammenarbeit sind ihre größten Waffen – denn die Zone verzeiht keine Fehler. Die Mitglieder der Züge sind größtenteils Veteranen ehemaliger Spezialeinheiten – jeder von ihnen trägt seine eigene Geschichte mit sich, Gründe, die sie freiwillig in die tödliche Ungewissheit der Zone geführt haben.

Die Aufgaben der Züge sind wechselweise die Durchführung von Patrouillen im Sperrgebiet zur Aufspürung und Bekämpfung illegaler Eindringlinge wie Stalker und Banditen sowie die Sicherung strategisch wichtiger Einrichtungen innerhalb der Zone.

Weiterhin operieren die Züge außerhalb des Sperrgebietes und führen Sondereinsätze in besonders gefährlichen Gebieten der Zone durch. Dazu unterhalten die Züge Verbindungen zu den Wissenschaftlern und den Bewohnern der Zone und sind mit der Beschaffung geheimdienstlicher Informationen betraut.

Die Zone ist ein Pulverfass voller Gefahren. Die Züge sorgen dafür, dass das, was in Tschernobyl existiert die Zone nicht verlässt.

Kommandantin Anastasia Romanov

Die langjährige Leiterin des Militärischen Geheimdienstes Anastasia Romanov übernimmt mit sofortiger Wirkung das Kommando über das Militär. Sie gilt als durchsetzungsstark, ehrgeizig und gerissen. Über ihre Vergangenheit ist wenig bekannt, ihre Dienstakte besteht überwiegend aus geschwärzten Stellen.

Seit der Versetzung in die Zone machte sich Romanov daran, ihre Befehle durchzusetzen und die verschiedenen militärischen Einheiten in der Zone zu koordinieren. Sie erwies sich als effektive Anführerin, die mit ihrer harten, aber gerechten Art schnell Respekt und Gehorsam bei ihren Untergebenen gewann.

Innerhalb der Zone wird sich erzählt, dass es Romanov in einer verdeckten Operation gelungen war, ein Netzwerk von Organhändlern zu infiltrieren und zu zerschlagen.

Auch halten sich hartnäckig Gerüchte, dass sie in einer Geheimmission eine wichtige Rolle bei der Erschaffung eines „Supersoldaten“ gespielt hat.

Die Entscheidung, Anastasia Romanov zur Kommandantin des Militärs auf der OP Tschernobyl zu befördern, kam überraschend für viele der Soldaten vor Ort.

Auslöser hierfür war die Suspendierung von Michal Kulik und seinem Stellvertreter Gennadi Puschkin. In internen Kreisen wird sich erzählt, dass Genosse Kulik seinen Verstand aufgrund einer „Strahlenkrankheit“ verloren hat.

Romanov ist übereinstimmend die richtige Wahl, die schwierige Aufgabe zu bewältigen, das Sperrgebiet in der Nähe des havarierten Atomkraftwerkes zu sichern, wenngleich sich die Fragen über ihre Vergangenheit häufen. Einige behaupteten, sie sei selbst in illegale Machenschaften verwickelt gewesen, während andere vermuteten, dass sie ihre Position durch Bestechung und Korruption erreicht hatte. Die Wahrheit über ihre Vergangenheit bleibt weiterhin ein Geheimnis, das nur wenige kennen. Obwohl von den Angehörigen Ihrer Einheit als Heldin gefeiert wird, bleiben der Schatten der Zweifel über ihrer Person bestehen.

Stellvertreter Janus Ramius

Janus Ramius ist ein Veteran, der seit vielen Jahren in der Zone dient. Als Romanov zur Kommandantin des Militärs befördert wurde, war Janus Ramius der Erste, der ihr seine Loyalität schwor.

Als Mitglied der Militärpolizei hatte er sein Leben der Aufgabe verschrieben, das Sperrgebiet zu sichern und die Zone unter Kontrolle zu halten. Dabei hatte er stets ein Auge auf die Sicherheit seiner Einheit, was ihm einen hohen Respekt innerhalb des Militärs einbrachte.

Janus Ramius wird allerdings nachgesagt, dass er einer der wenigen war, die an einem geheimen Experiment beteiligt waren, das den Zweck hatte,
supersoldatenartige Fähigkeiten zu erwecken. Im Rahmen dieses Projekts
hat er eine Reihe von Tests und Experimenten über sich ergehen lassen.

Über die hervorgerufenen Fähigkeiten selbst ist wenig bekannt, außer, dass diese auch ihren Preis haben. Seitdem leidet Janus Ramius unter regelmäßigen Schmerzen und Krämpfen und kann nur kurze Zeit aktiv sein.

Janus erfüllt seine Pflicht mit Hingabe und Selbstlosigkeit, weshalb ihn Kommandantin Romanov ihn zum Stellvertreter beförderte.

Epilog

Misstrauisch beäugt Kommandant Michail Kulik die Ankunft von Michael Hammerbeck vor dem Zollhaus. Wie vereinbart hat auch er neben seinem Leibwächter Maverizski nur fünf bewaffnete Männer dabei. Bei ihrem letzten Zusammentreffen hatte der Anführer der Freiheit versucht, ihm mit einem Ural eine Falle zu stellen. Aber wer mag es Hammerbeck verübeln, dass er vor einigen Monaten desertierte. Kapitan Morosow war ein Sadist und im Grunde genommen ist selbst Michail Kulik froh, dass Hammerbeck ihn damals beseitigt hat. Wie auch immer, es ist der erste Versuch zwischen Militär und Freiheit, eine einvernehmliche Lösung mit der experimentellen Waffe zu finden. Wer weiß, ob und wie sie überhaupt funktioniert?

Plötzlich schlägt die Tür des Zollhauses auf und ein bärtiger Wissenschaftler im orangenen Schutzanzug tritt heraus. „So so, da seid ihr also. Und habt ihr die Teile dabei?“

Hammerbeck winkt Abu Nossi herbei, der eine Holzkiste unter dem Arm trägt. Michail Kulik nickt kurz und Vasili tritt mit einem silbernen Koffer hervor.

„So so“ kichert der Wissenschaftler „Ihr wollt also, dass ich euch das Gerät zusammensetze? Na gut, ich werde es tun – aber keine Waffen in meinem Labor, sie machen mich nervös!“

Abu Nossi und Vasili geben Ihren Kameraden ihre Waffen, und verschwinden im Gebäude. Stille… Wachsam beobachten Michail Kulikas und Hammerbecks Männer die Umgebung… achten auf jede verdächtige Bewegung. Plötzlich quietschende Reifen hinter dem Zollhaus!!!

Michail Kulik und Hammerbeck eilen in das Gebäude. In einem Raum liegen Abu Nossi und Vasili ohnmächtig, mit Platzwunden am Hinterkopf auf dem Boden. Daneben eine leere Kiste sowie ein leerer Koffer „Was zum Teufel…“ faucht Kulik „ich hätte wissen müssen, dass man einem Deserteur nicht trauen kann. Ein Mal ein Verräter, immer ein Verräter!“ Hammerbeck stößt Kulik vor die Brust. „Wie kannst du es wagen! Du hast die Waffe an dich genommen um sie für dich alleine zu nutzen! Ich bin fertig mit dir!“ Er ruft seine rechte Hand Martini herbei, der den bewusstlosen Abu Nossi schultert. Gemeinsam verlassen sie den Raum.

Kulik ruft ihm mit hochrotem Kopf hinterher: „Hammerbeck! Ich werde dein schäbiges Lager plattmachen und jeden einzelnen deiner Männer jagen. Ich werde jeden Stein umdrehen und auf alles schießen, was nicht meine Uniform trägt, bis ich die Waffe in meinen Händen halte!!!“

Zwischenzeitlich an einem geheimen Ort.

Ein Unbekannter betritt den Raum, in der Mitte steht ein silberner Tisch, der mysteriös im gedämpften Licht schimmert. An den Wänden sind fremdartige Symbole angebracht, undefinierbare mit Runen überzogene Gegenstände sind auf dem Boden verteilt. Ein Mann im schwarzen Mantel tritt aus dem Schatten sein Gesicht ist unter einer Kapuze verborgen. „Habt ihr wonach ich verlangt habe?“ Der Unbekannte öffnet eine Tasche und legt verschiedene Waffenteile auf den Tisch. „Hier. Das ist alles, was wir ihnen abnehmen konnten.“ Der Mann im Mantel murmelt vor sich hin. „Sehr gut, aber es fehlt noch etwas. Hört mir gut zu, ich habe noch eine Aufgabe für euch…“